Zitate
| Zitate
zur Streitfrage, wie weiter mit der Fusion von Linkspartei.PDS und
WASG ("Neues Deutschland", 5. Mai 2006, S. 14) |
Lucy Redler (WASG):
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Katina
Schubert (PDS):
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„Erst
wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fisch gefangen,
der letzte Fluss vergiftet ist,
werdet ihr feststellen,
dass man Geld nicht essen kann.“
(Indianische Weisheit)
16./17.04.2006
ND S.19, Interview mit Religionswissenschaftler Hubertus Mynarek –
Zitat - ND: „Trotzdem gilt noch heute in der BRD das 1933 zwischen
Nazideutschland und dem Heiligen Stuhl geschlossene Konkordat.“
Antwort: Ja, und viele Menschen wissen gar nicht, dass die Privilegien
der katholischen Kirche in der Bundesrepublik des 21. Jahrhunderts noch
immer auf dem Hitler-Konkordat beruhen: die Bezahlung fast aller Bischöfe
und vieler Pfarrer durch den Staat, die staatliche Finanzierung der
theologischen Fakultäten, das Eintreiben der Kirchensteuer mittels
der Finanzämter und andere Leistungen. Wenn in Deutschland die
Politiker Rückgrat hätten und die vielen Privilegien, die
vielen Milliarden, die der Kirche zufließen, entzögen, dann
bräche dieses System zusammen. Es besteht nicht auf dem Glauben,
es besteht auf dem Geld.“
Zitate
von Uri Avneri, ND 27. März 2006, Interview S. 5:
"Man muss lernen, zwischen Antisemitismus, Antizionismus und dem
Widerstand gegen die israelische Politik zu unterscheiden."
"Ein
Antizionist muss kein Antisemit sein. Und Widerstand gegen die israelische
Politik ist nicht automatisch mit Antisemitismus gleichzusetzen."
"Der
Westen führt einen Krieg nach kolonialen Interessen mit wirtschaftlich
strategischen Zielen. Der Islam wird als Vorwand für den Konflikt
verwendet."
"In
Wirklichkeit stehen wir vor einem Weltkonflikt zwischen den reichen
Industrienationen und den armen Völkern. Hieraus können Sie
die erste moralische Pflicht im Umgang mit heutigen Medienberichten
ableiten: Hinterfrage die Begriffe! Erst dann erkennst du, was hinter
Bezeichnungen wie 'westliche Welt' und 'islamische Welt' wirklich steht
- ein amerikanisches Weltreich mit europäischen Vasallen."
20. März 2006
Zum
heutigen Jahrestag der politischen Lüge fanden in zahlreichen Städten
Lesungen aus Eliot Weinberges Buch "Was ich hörte vom Irak"
statt. ND, 20.03.2006, veröffentlichte auf S. 3 einen Auszug. Hier
Zitate daraus:
"Ich
hörte Oberst Gary Brandl sagen: "Der Feind hat ein Gesicht.
Es heißt Satan. Er ist in Falludscha, und wir werden ihn vernichten."
Ich hörte das Rote Kreuz sagen, dass mindestens 800 Zivilisten
umgekommen seien. Ich hörte Ayad Allawi sagen, dass es in Falludscha
keine zivilen Opfer gebe."
Ich hörte Oberstleutnant Mark Smith sagen: "Wir gehen dahin,
wo die Bösen leben, und wir töten sie in ihrem Postbezirk."
Ich hörte Kassem Muhammad Ahmed sagen: "Ich habe gesehen,
wie sie Verwundete auf der Straße mit dem Panzer überrollten.
Das ist so oft passiert."
Ich hörte Donald Rumsfeld sagen: "In dieser Stadt haben unschuldige
Zivilisten jede nötige Anleitung, wie sie Schwierigkeiten vermeiden
können. Es wird keine große Zahl von Zivilisten getötet
werden, schon gar nicht von USA-Streitkräften."
Feindliche
Übernahme
Keine Vereinigung:
Schäuble
in seinem Buch Der Vertrag – Zitat: „ Ich musste Herrn de
Maiziére immer wieder darauf hinweisen, dass es sich um einen
Anschluss der DDR und nicht um eine Vereinigung von zwei deutschen Staaten
handelt.“
Aus Neues Deutschland „Leserbriefe“, 6. März, S. 16,
"Sind
Ackermann, Esser, Gerster, Hartz, Landowsky, um nur einige aus den höchsten
Etagen der Sozietät-Fassade zu nennen, auf ihre Weise nicht ebenfalls
Gesindel, sind das nicht gleichfalls heftigste Randalierer, nämlich
im Wertehaushalt einer sozial strapazierten Gesellschaft?
Es gibt eine Asozialität der Wohlstandssicherheit, eine Verwahrlosung
an ständischer Herrschaftsgewissheit, bei der nicht minder Ordnung
zu schaffen wäre."
Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland vom 8. November 2005, S.
9 "Auf Strafe warten, die kommt" (Über Pariser Brände
und Heile Welt - DWB)
"Wenn
wir über Grundwerte des Sozialismus reden, dann über die Frage,
wie wir eigentlich miteinander leben wollen"
Oskar Lafontaine im Gespräch mit Gregor Gysi und Daniela Dahn,
Neues Deutschland, 7. Nov. 2005, S. 11
Aus
der Nobelpreis-Rede von Harold Pinter in „Neues Deutschland“
10./11. Nov. 2005, S. 19
Zitat 1 : „Jeder weiß, was in der Sowjetunion und in ganz
Osteuropa während der Nachkriegszeit passierte: die systematische
Brutalität, die weitverbreiteten Gräueltaten, die rücksichtslose
Unterdrückung eigenständigen Denkens. All dies ist ausführlich
dokumentiert und belegt worden. Aber ich behaupte hier, dass die Verbrechen
der USA im selben Zeitraum nur oberflächlich protokolliert, geschweige
denn dokumentiert, geschweige denn eingestanden, geschweige denn überhaupt
als Verbrechen wahrgenommen worden sind.“
Zitat 2 : „ ... Ich gehörte der Delegation
an ( in der amerikanischen Botschaft in London – Anmerkung Red.
Blätterw.), die für Nicaragua sprach, doch das wichtigste
Delegationsmitglied war Father John Metcalf.
Der Leiter der amerikanischen Gruppe war Raymond Seitz (damals nach
dem Botschafter die Nummer Zwei, später selber Botschafter).
Father Metcalf sagte: ‘Sir, ich leite eine Gemeinde im Norden
Nicaraguas. Meine Gemeindemitgliederhaben eine Schule gebaut, ein medizinisches
Versorgungszentrum, ein Kulturzentrum. Wir haben in Frieden gelebt.
Vor einigen Monaten griffen Contra-Truppen die Gemeinde an. Sie zerstörten
alles: die Schule, das medizinische Versorgungszentrum, das Kulturzentrum.
Sie vergewaltigten Krankenhausschwestern und Lehrerinnen, schlachteten
die Ärzte aus brutalste ab. Sie benahmen sich wie Berserker. Bitte
fordern Sie, das die US-Regierung diesen empörenden terroristischen
Umtrieben die Unterstützung entzieht.’
Raymond Seitz ... genoss in diplomatischen Kreisen großes Ansehen.
Er hörte genau zu, zögerte und sprach dann mit großem
Ernst: 'Father’, sagte er, 'ich möchte Ihnen etwas sagen.
Im Krieg leiden immer Unschuldige.’
Es herrschte nun eisiges Schweigen. Wir starrten ihn an. Aber er zuckte
ja nicht einmal mit der Wimper.“
Fortsetzung
möglich
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